Stones: Wir sind Weltspitze!

Wir sind Weltspitze!

Statistik ist ja gern etwas sperrig, aber wenn Deutschland Spitzenplätze in internationalen Rankings einfährt, dann dürfen die nicht unbeachtet bleiben! In einem Bericht der Bertelsmann-Stiftung wurden die Lohnentwicklungen und Spreizungen zwischen den OECD-Ländern verglichen und heraus kam, dass in keinem anderen Land der Untersuchung in den 10 Jahren von 1997-2007 der Abstand zwischen dem untersten (D1) und dem mittleren (D5) Einkommens- Zehntel (Dezil) so stark gewachsen ist, wie bei uns. Gleichzeitig war Deutschland das einzige Land, in dem der Abstand zwischen dem mittleren (D5) und dem obersten (D9) Zehntel gesunken ist. Hier noch mal zum selber nachschauen:

A. erzählte letztens, wie ihr bei einem Geburtstagsbrunch ein Jungliberaler erklärte, warum es wichtig wäre die FDP zu wählen: weil sich immer alle um die Armen kümmern und niemand um die Leistungsträger sorgen würde.
Das wird sich ja nun ändern..

11. November 2009, 11:32 von Andreas Jahn

Kommentare

  1. Interessant. Bei gleichbleibender Entwicklung haben wir also in 7 Jahren amerikanische Verhältnisse, also solche, bei denen sich die unteren Einkommensklassen nur noch mit 2-3 Jobs über Wasser halten können (siehe Michael Moore). Da wir in den letzten 10 Jahren aber mehr sozialdemokratische als (wie jetzt) neoliberale Regierungen hatten, kann man also erwarten, dass wir diese Marke schon zum Ende der Legislaturperiode erreichen. Ein Unterschied ist allerdings, dass sich die Amerikaner noch mit ihrem Staat identifizieren und es deshalb nicht zu größeren Problemen deswegen kommt… aber bei uns?

    Antenne    12. November 2009, 16:55    #
  2. Ich habe den Film jetzt übrigens auch gesehen. Bei aller Polemik, selektiven und tendenziösen Interviewführung und Dramatisierung hat der Mann trotzdem recht.
    SpOn titelte vorhin, dass in den USA 50 Millionen Menschen zu wenig zu essen hätten. Wo soll das noch hinführen.

    Andreas    17. November 2009, 16:15    #

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